Kunststoffindustrie

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In der Kunststoffindustrie sind präzise, stabile und flexibel skalierbare Dosier- und Steuerungslösungen entscheidend für konstante Materialeigenschaften, reproduzierbare Rezepturen und wirtschaftliche Produktionsprozesse.

Ob Compoundierung, Extrusion, Spritzguss oder Folienherstellung: Schon kleine Abweichungen bei Additiven, Farbmasterbatch oder Füllstoffen wirken sich direkt auf Qualität, Optik und mechanische Eigenschaften aus.
Rohstoffe wie Granulate, Rezyklate, Pulveradditive oder Faseranteile bringen dabei sehr unterschiedliche Fließ- und Dosiercharakteristika mit. Schwankende Schüttdichten, wechselnde Materialchargen, Feuchte oder Abrieb beeinflussen die Förderleistung und Dosiergenauigkeit. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Prozessstabilität, Variantenvielfalt und schnelle Rezepturwechsel. DEMIC unterstützt hier mit ganzheitlichen Systemlösungen rund um Dosiergeräte, Regler, Wägezellenerfassung, Antriebstechnik und Bedienkonzepte – alles aus einer Hand.

Herausforderungen und Lösungen in der Kunststoffindustrie

Herausforderung ➢ Rezepturtreue & Materialkonstanz

In der Kunststoffverarbeitung ist die Rezeptur das Produkt: Das Zusammenspiel aus Basispolymer, Additiven, Farbstoffen und Füllstoffen bestimmt Fließverhalten, Festigkeit, Farbe und Oberflächenqualität. In der Praxis schwanken jedoch Rohstoffqualitäten – insbesondere bei Rezyklaten oder wechselnden Lieferchargen. Unterschiede in Schüttdichte, Korngröße oder Materialfluss führen zu ungleichmäßiger Förderung, instabilen Durchsätzen und damit zu Abweichungen im Mischungsverhältnis.

Gerade in kontinuierlichen Prozessen wirken sich solche Schwankungen unmittelbar aus: Maßhaltigkeit, Viskosität, Farbstabilität oder mechanische Kennwerte können in kurzer Zeit aus dem Zielbereich laufen – oft ohne dass es sofort sichtbar ist. Das führt zu instabilen Prozessfenstern, erhöhtem Ausschuss und aufwändiger Nacharbeit. Zusätzlich steigern häufige Material- und Rezepturwechsel den Aufwand in der Prozessführung, verlängern Einfahr- und Umrüstzeiten und erschweren eine durchgehend reproduzierbare Qualität über Schicht- und Chargengrenzen hinweg.

Die DEMIC-Lösung

Gravimetrische Dosiersysteme erfassen kontinuierlich den tatsächlichen Massenstrom und gleichen Abweichungen automatisch aus. Damit werden Schwankungen in Dichte oder Fließeigenschaften nicht „mitproduziert“, sondern aktiv kompensiert – ein entscheidender Vorteil gegenüber rein volumetrischen Verfahren.
Für gravimetrische Dosiersysteme nach dem „Loss-in-Weight“-Prinzip übernehmen die DE-CON/U-Controller die regelungs- und wägetechnischen Aufgaben und steuern zudem den vorgelagerten Nachfüllprozess – für eine stabile, reproduzierbare Prozessführung

Herausforderung ➢ Präzise Additiv- & Füllstoffzugabe

Additive, Farbmasterbatch, Treibmittel, UV-Stabilisatoren oder Flammschutzmittel müssen häufig in kleinen, exakt definierten Mengen in einen größeren Materialstrom eingebracht werden. Bereits minimale Abweichungen können zu sichtbaren Farbschwankungen, Inhomogenitäten, veränderten Verarbeitungseigenschaften oder erhöhtem Ausschuss führen. 

Gleichzeitig müssen Anlagen bei steigender Variantenvielfalt schnelle Rezepturwechsel unterstützen – ohne lange Stillstandszeiten und ohne Kompromisse bei der Dosiergenauigkeit.

Hinzu kommt, dass je nach Materialform unterschiedliche Anforderungen entstehen: Granulate lassen sich oft anders fördern als Pulver oder faserige Komponenten. In vielen Anwendungen müssen daher Dosiergeräte und Regelung so abgestimmt sein, dass sie sowohl bei stabilen Standardrezepturen als auch bei wechselnden Additivpaketen zuverlässig arbeiten.

DIE DEMIC-Lösung

Hochpräzise Wägetechnik in Kombination mit dynamischer Prozessregelung ermöglicht die exakte Zugabe auch anspruchsvoller Komponenten – kontinuierlich oder im Batch. Je nach Anwendung können Dosiersysteme für Pulver und Granulate flexibel eingesetzt werden, beispielsweise als universell einsetzbare Dosiertechnik für volumetrische und gravimetrische Dosierung.
DEMIC-Dosiergeräte kommen dabei unter anderem in der Kunststoffverarbeitung zum Einsatz und sind auf reproduzierbare Qualität und effiziente Prozesse ausgelegt.

Lösungen: Intelligente Dosier- und Steuerungstechnik für stabile Kunststoffprozesse

Für die zuverlässige Verarbeitung von Granulaten, Masterbatch, Füllstoffen und Additiven sind präzise aufeinander abgestimmte Dosier- und Steuerungssysteme entscheidend. Besonders in der Compoundierung und Extrusion kommt es darauf an, Massenstrom und Materialfluss kontinuierlich zu überwachen und aktiv zu regeln – damit Rezepturen auch bei Rohstoffschwankungen stabil bleiben.

Gravimetrische Dosierung in Kombination mit intelligenter Regeltechnik bildet hierfür die Grundlage: Sie misst nicht nur eine Förderleistung, sondern erfasst die tatsächlich zugeführte Materialmenge und gleicht Abweichungen unmittelbar aus. Das erhöht Prozessstabilität und Produktqualität – bei gleichzeitig reduzierter Ausschussquote und besserer Ressourcennutzung.

Mit dem modularen DEMIC-Ansatz lassen sich Dosiergeräte, Steuerung, Wägezellenerfassung, Antriebstechnik und Bedienkonzepte passend zur Anwendung kombinieren – vom präzisen Additivstrom bis zum robusten Hauptmaterialdurchsatz.


Ihre Ansprechpartner

Björn Demmer

Gesellschafter - Geschäftsführer

TELEFON: 02247 918 90
E-MAIL: bdemmer(at)demic-datentechnik.de

Heinz Demmer

Gesellschafter - Geschäftsführer

TELEFON: 02247 918 90
E-MAIL: hdemmer(at)demic-datentechnik.de

FAQ zur Kunststoffindustrie

Weil Rezeptur und Materialeigenschaften direkt zusammenhängen. Schon kleine Abweichungen bei Additiven, Masterbatch oder Füllstoffen können Optik, Verarbeitung und Bauteileigenschaften verändern.

Die gravimetrische Dosierung misst die tatsächliche Masse und berücksichtigt Materialschwankungen automatisch – besonders hilfreich bei variierenden Schüttdichten oder wechselnden Chargen.

Beim Loss-in-Weight-Prinzip wird der Massenstrom über die Gewichtsänderung am Dosierer ermittelt und geregelt. Das ermöglicht eine sehr stabile, kontinuierliche Dosierung.

Durch kontinuierliche Massenstrommessung und adaptive Regelung lassen sich Schwankungen im Materialfluss aktiv ausgleichen, sodass das Mischungsverhältnis stabil bleibt.

Je nach Auslegung ja: Es gibt Dosiersysteme, die sowohl volumetrisch als auch gravimetrisch für Pulver und Granulate eingesetzt werden können.

Durch hochauflösende Wägetechnik und dynamische Regelung können auch kleine Zugaben präzise in größere Materialströme eingebracht werden – stabil und reproduzierbar.

Sie hält den Dosierprozess stabil, indem sie den vorgelagerten Nachfüllprozess passend steuert und so Dosierunterbrechungen oder Regelabweichungen reduziert.

Über parametrierbare Steuerungs- und Bedienkonzepte können Material- und Rezepturumstellungen strukturiert erfolgen – mit weniger manuellem Nachregeln und reduzierten Stillstandszeiten.

Ja. Dosier- und Steuerungstechnik lässt sich in vielen Fällen in bestehende Linien integrieren, um Genauigkeit, Prozessstabilität und Transparenz zu verbessern.

Unter anderem in der Kunststoffverarbeitung selbst (z. B. Extrusion, Compoundierung), wo definierte Materialmengen für gleichbleibende Qualität erforderlich sind.